Bereits seit drei Jahren arbeitet unsere Schule mit der Menschenrechtsorganisation HAWAR.help zusammen. Auch in diesem Schuljahr durften wir im Rahmen der „Woche des Respekts“ erneut einen eindrucksvollen Workshop zum Thema „Fluchtrouten“ an unserer Schule begrüßen.
Gemeinsam mit dem Q1-Geschichtskurs von Herrn Wantula sowie dem EF-Philosophiekurs unter der Begleitung von Frau Hestermann setzten sich die Schüler:innen intensiv mit verschiedenen Fluchtrouten von Menschen weltweit auseinander. Dabei ging es nicht nur um geografische Wege, sondern vor allem um die persönlichen Geschichten, Hintergründe und Herausforderungen, mit denen geflüchtete Menschen konfrontiert sind. Politische Ursachen, gesellschaftliche Zusammenhänge und ethische Fragestellungen wurden differenziert betrachtet und diskutiert.
Ein besonderer Gast bereicherte den Workshop in diesem Jahr: Die Autorin Trina Mansoor, die selbst als junges Mädchen aus Afghanistan fliehen musste, teilte ihre persönlichen Erfahrungen mit den Schüler:innen. Ihre bewegenden Schilderungen ermöglichten einen sehr persönlichen Zugang zum Thema Flucht und machten deutlich, was es bedeutet, die eigene Heimat verlassen zu müssen. Die Begegnung mit einer Zeitzeugin machte die zuvor erarbeiteten Inhalte besonders greifbar und hinterließ einen nachhaltigen Eindruck.
Der Workshop bot Raum für Austausch, Reflexion und neue Perspektiven. Er leistete einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung und zur Sensibilisierung für Menschenrechte und globale Verantwortung.
Weitere Informationen zum Projekt „Routen“ von HAWAR.help finden Sie hier:









