Am 29. April 2026 besuchte Verena Schäffer, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, die Hardenstein-Gesamtschule in Witten. Die engagierte Politikerin nahm sich an diesem Tag viel Zeit für den Austausch mit den Schüler:innen.
Begrüßt wurde Frau Schäffer zunächst herzlich vom Schulleiter Holger Jahnke. Die Veranstaltung selbst war von Anna Hestermann sorgfältig organisiert und geplant worden. Neben ihr nahmen auch Anna Kökenhoff (zuständig für den Bereich Europaschule), Sarah Drucks (GL-Lehrkraft in den Jahrgängen 5 und 6), Bärbel Rothe (Didaktische Leitung) sowie Laura Kettner (Lehrkraft für Sozialwissenschaften) an dem Termin teil.
Vertreter:innen der 5. und 6. Klassen sowie Schüler:innen aus der Jahrgangsstufe EF, die die Moderation und Pressearbeit übernahmen, gestalteten die Veranstaltung aktiv mit. Als Patin des Projekts „Schule ohne Rassismus“ an der Hardenstein-Gesamtschule war Frau Schäffer eine besonders passende Gesprächspartnerin für die vielfältigen Themen, die angesprochen wurden.
Die Schüler:innen nutzten die Gelegenheit und stellten zahlreiche Fragen, die Frau Schäffer fachkundig und zugleich kindgerecht beantwortete. Dabei ging es unter anderem um ihren persönlichen Werdegang („Wollten Sie schon immer Politikerin werden?“) sowie ihrem Arbeitsalltag im Ministerium und im Landtag in Düsseldorf.
Besonders am Herzen liegen Frau Schäffer die Themen Kinderrechte und Kinderschutz. Sie betonte, dass jedes Kind ein Recht auf Bildung habe und ohne Gewalt aufwachsen sollte. In diesem Zusammenhang erklärte sie auch das Prinzip der Chancengleichheit: alle Menschen sollten die gleichen Möglichkeiten erhalten, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihren Lebensumständen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs lag auf der Europäischen Union und der Integration geflüchteter Menschen. Die Schüler:innen wollten wissen, welche Ziele die EU verfolgt, was Asyl bedeutet und wie der Prozess abläuft, wenn Geflüchtete in Deutschland ankommen. Frau Schäffer hob dabei besonders den Charakter der EU als Friedensprojekt hervor und erklärte, dass die Sicherheit der Menschen eines ihrer zentralen Ziele sei.
Auf die Frage nach Begegnungen mit berühmten Persönlichkeiten erzählte sie von einem besonders eindrucksvollen Treffen mit Margot Friedländer. Diese Begegnung habe sie tief bewegt und werde ihr immer in Erinnerung bleiben. Generell sei es eines der schönsten Dinge an ihrem Beruf, so viele unterschiedliche und inspirierende Menschen kennenzulernen – weshalb sie sich auch sehr auf den Besuch an der Schule gefreut habe.
Der Austausch zwischen Frau Schäffer und den Schüler:innen war insgesamt sehr interessant, lehrreich und vielseitig. Alle Beteiligten hatten sichtlich Freude an dem Gespräch und hätten noch lange weiterdiskutieren können – vielleicht bei einem gemeinsamen Essen, am besten mit Lasagne, dem Lieblingsgericht der Ministerin.













