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Notbetreuung

Notbetreuung

Falls Sie, nach den neuen Vorgaben des MSB Anspruch auf eine Notbetreuung für ihr Kind haben, melden Sie sich bitte unter info(at)hardenstein.eu

Holger Jahnke

(stellv. Schulleiter)

Die Jahrgänge 5 bis 9 sind seit Montag wieder in der Schule – Homeoffice geht trotzdem weiter

Seit Montag, den 25.05.2020 kommen nun auch die Jahrgänge 5 bis 9 wieder zur Schule. Wie bei den schon zuvor unterrichteten Klassen gilt weiterhin das coronabedingte Hygienekonzept. Neu ist jedoch, dass nun auch wieder das Nebengebäude in Vormholz für die Klassen 5 bis 7 geöffnet hat. Damit alle SchülerInnen genügend Abstand halten können, mussten die Klassen in jeweils zwei Lerngruppen eingeteilt werden. Außerdem werden sie nur an einem Tag in der Woche im Präsenzunterricht beschult. Zudem wurden zwei Videos gedreht, die auf unserer Homepage zur Vorbereitung angeschaut werden können. In diesen verdeutlichen die Abteilungsleiter der betreffenden Jahrgänge den genauen Ablauf und die Laufrichtung auf den Schulhöfen und in den Gebäuden.

Trotz des Unterrichts vor Ort geht das digitale Lernen aber dennoch parallel weiter. Und da den Lehrkräften bewusst ist, dass dies mit besonderen Herausforderungen verbunden ist und nicht immer reibungslos funktioniert, soll die Zeit neben dem „normalen“ Unterrichtsgeschehen auch dafür genutzt werden, noch mögliche Probleme beim Homeschooling zu besprechen und zu beseitigen.

Nach wie vor tüfteln die KollegInnen weiterhin an attraktiven Möglichkeiten der Wissensvermittlung. Neben spannenden Formaten wie Escape Rooms, Erklärvideos und Comics (Auf digitalen Wegen, Anm. d. Red.) wurde jetzt von Kim Büddecker und Steffi Hüther ein virtuelles Buch erstellt, um ihren Schützlingen das neue Thema näherzubringen.

Da die Religionslehrer Felix Kaufhold und Markus Hippert sowie Pfarrer David Raasch in ihrer Freizeit immer wieder spielend aktiv sind, haben sie die momentane Situation auch genutzt, um einen weiteren spielerischen Aspekt in ihrer Unterrichtsgestaltung einzubringen: als SpionInnen können ihre SchülerInnen nun in ein virtuelles Abenteuer abtauchen.
In dem Klick-Adventure-Rollenspiel werden die Lernenden in die Zeit der frühen Christen hineinversetzt und erfahren auf diese Weise vom Konflikt zwischen dem damals neu entstehenden Christentum und dem etablierten Römischen Reich. Als Agenten des Imperiums müssen sie dabei Personen beschatten und belauschen und individuelle Entscheidungen treffen, wie sie auf bestimmte Situationen reagieren. Dadurch ändert sich entsprechend die weitere Handlung und das Spielgeschehen.KlickgameEine der Fragen aus dem Klick-Adventure-Rollenspiel

Auf digitalen Wegen

Unsere Gesellschaft befindet sich schon seit Jahren in einem wirtschaftlichen und sozialen digitalen Wandel. Dass sich die Schulen dementsprechend anpassen würden, war nur eine Frage der Zeit. Ausgerechnet die „Corona-Krise“ hat jetzt diesen Prozess beschleunigt. Viele KollegInnen der Hardenstein-Gesamtschule sind nun im Homeoffice kreativ geworden und nutzen die Vorteile von Internet & Co umso mehr.

Die Vielfalt an Systemen und Programmen ist beeindruckend. So wird zum Beispiel Lernmaterial auf Plattformen wie Nextcloud bereitgestellt. Zudem gibt es das Kursmanagementsystem Moodle, dessen mannigfaltige Tools abwechslungsreiche Aufgabenformate ermöglicht. Die KollegInnen können auf diese Weise mit Erklärvideos, einer Pinnwand, dem Erstellen eigener Bücher oder dem Gestalten von Comics die Schülerschaft motivieren und einen Lernerfolg erzielen. Auch regelmäßige Videokonferenzen finden statt und die SchülerInnen können sogar knifflige Rätsel in virtuellen Escape Rooms lösen.
Rätsel in einem Escape RoomEines der Rätsel aus dem Escape Room Die Entführung der Marquise von O

Zu den digitalen Pionieren unserer Schule gehört Charly Tekülve, die einige solcher Escape Rooms selbst kreiert. „Nach einem Austausch mit einigen Schülerinnen und Schülern wurde deutlich, dass ihnen zurzeit viel durch den Kopf geht. Die aktuelle Situation – die lange Zeit zuhause - spielt Sorgen und Zukunftsängsten in die Karten. Daher war mir schnell klar, dass ich ihnen gern die Möglichkeit geben möchte, für einige Zeit aus dem Gedankenkarussell auszusteigen“, sagt die Deutsch- und Englischlehrerin. Die Escape Rooms seien thematisch an die aktuelle Unterrichtsreihe angelehnt. Jedoch gehe es nicht nur um die Auseinandersetzung mit dem Stoff, vielmehr soll der Escape Room den SchülerInnen Abwechslung bieten und ihnen trotz der aktuellen Situation die Möglichkeit eröffnen, im Team zu arbeiten. So können sie sich über Skype oder das Telefon verbinden und gemeinsam rätseln. „Trotzdem fehlt zurzeit am meisten der persönliche Kontakt“, führt sie weiter aus, „den können auch Video- oder Telefonkonferenzen auf Dauer nicht ersetzen. Die Schülerinnen und Schüler verbringen viel Zeit ihres Alltags in der Schule – hier haben sie viele ihrer Freunde. Das fehlt natürlich ... und uns Lehrern und Lehrerinnen fehlen die Schülerinnen und Schüler auch.“
Auch wenn wir zurzeit auf den gewohnten Präsenzunterricht verzichten müssen, ergeben sich durch die aktuelle Situation doch auch einige Möglichkeiten, um weiterhin erfolgreich zu lernen. Neue digitale Methoden, wie etwa das Gestalten eigener Lernvideos, das Erstellen einer Präsentation oder das Spielen von Vokabelspielen eröffnen verschiedene Wege zu lernen.
„Diese erarbeiteten Methoden sollten nicht vergessen werden, wenn der normale Schulbetrieb wiederbeginnt. Ideal wäre es doch, wenn man das digitale Lernen mit dem Präsenzunterricht enger verzahnt“, befürwortet die Pädagogin die bisher erlangten Erfahrungen und Erkenntnisse. Homeschooling wird keine Dauerlösung sein, es liefert aber schon einen Vorgeschmack darauf, wie es in der Zukunft aussehen könnte.

Die Verbesserung der digitalen Infrastruktur in NRW verlief bisher nur schleppend, doch jetzt ist endlich Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Neben diversen Programmen der Landesregierung, die seit 2017 stärker in die Schulen investiert, wurde im Jahre 2019 der Digitalpakt unterzeichnet. Damit stehen den Schulen bis 2024 zusätzlich über 1 Milliarde Euro für eine bessere digitale Ausstattung zur Verfügung.

In kleinen Schritten in Richtung Normalität

Fast sechs Wochen blieben alle SchülerInnen zuhause. Das Wetter ist schon seit Wochen fast sommerlich und das leere Schulgebäude sieht in dieser Zeit nach Sommerferien aus. Doch hinter den Kulissen sieht es ganz anders aus. Home-Schooling wird seit Ausbruch der Corona-Pandemie die neue digitale Art des Unterrichtens genannt und das Kollegium befindet sich im regen Austausch mit ihren Schützlingen. Hunderte SchülerInnen der Hardenstein-Gesamtschule erledigen ihre Aufgaben zu Hause.
Am Donnerstag, den 23.04.2020 ging dann der Unterricht wieder los. Zunächst nur verpflichtend für die Prüflinge des zehnten Jahrgangs und auf freiwilliger Basis für die AbiturientInnen. Das Angebot wurde aber auch von Letzteren sehr zahlreich angenommen.

Nachdem die Landesregierung grünes Licht für einen schrittweisen Neubeginn des Unterrichts gegeben hatte, hatten die Schulen nur wenige Tage Zeit, die Gebäude so herzurichten, dass die Hygienevorschriften und Schutzmaßnahmen eingehalten werden können.
Somit sind die Gegebenheiten seit Schulbeginn ganz andere als die, die man alljährlich nach den Sommerferien im August vorfindet. Überall kann man Absperrbänder flattern sehen und Pfeile weisen den Weg im und um das Gebäude. Abstand halten hat nun oberste Priorität und die SchülerInnen tragen freiwillig Mund- und Nasenschutz.
In den Klassenräumen sieht es ähnlich aus. Da die Kurse in kleinere Lerngruppen unterteilt wurden, war genug Platz vorhanden, die Tische und Stühle mit dem empfohlenen Mindestabstand von 1,50m zu positionieren.

Alles in allem hat alles sehr gut funktioniert. Die Freude, seine MitschülerInnen wiederzusehen, war sehr groß. Trotzdem wurde der Sicherheitsabstand eingehalten und der „Unterricht“ ging reibungslos über die Bühne. Die SchülerInnen haben sich in diesen nicht einfachen Zeiten super verhalten!

Homeschooling-Philosophieunterricht in Zeiten von Corona

Im Rahmen der Unterrichtsreihe "Staatsphilosophie" in der Q1 haben sich die Schüler*innen damit auseinandergesetzt, inwiefern die Einschränkungen des Staates in Zeiten der Corona Pandemie uns als einzelne Individuen beeinflussen und was unser jetziges Handeln auch aus philosophischer Perspektive prägt. Hier ein Ergebnis in Form einen Corona-Poetrys von Melanie Arnold...

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Hardenstein Nähmaschinen rattern für den guten Zweck

Das Arbeiten in Zeiten der Corona Pandemie stellt uns alle vor viele neue Herausforderungen. Trotz dieser vielfältigen neuen Aufgaben für die gesamte Schulgemeinschaft möchten wir nicht vergessen, anderen Menschen zu helfen und Unterstützung zu leisten. Deshalb mussten wir nicht lange darüber nachdenken, auch unsere Schul-Nähmaschinen zur Verfügung zu stellen, als die Bochumer Ehrenamtsagentur eine Suche nach Leih-Nähmaschinen startete, um mit Hilfe von ehrenamtlichen Mitarbeitern Atemschutzmasken herstellen zu können! Nun leisten diese hoffentlich in einem der vier eröffneten Standorte gute Arbeit gegen die Verbreitung des Corona Virus!
Auch von unserer Seite einen großen Dank an alle Helfer*innen und Unterstützer*innen dieser Zeit!

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Sporteignungstest

Nachdem wir den Sporteignungstest zunächst verschoben haben, steht nun fest, dass die Hygienevorschriften im Umgang mit dem Corona-Virus eine Durchführung im laufenden Schuljahr unmöglich machen. Aus diesem Grund muss der Sporttest leider ausfallen. Die Zuweisung zur Sportprofilklasse werden wir nach dem Losverfahren durchführen. Im Mai erfolgt die Information über die Zuweisung zu den Profilklassen.

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